Feuerwehrverein

Bericht des 1. Vorsitzenden:

Zu Beginn der Versammlung berichtete der erste Vorsitzende Frank Dittmar von dem Vereinsgeschehen im vergangenen Jahr

Das Vereinsgeschehen war geprägt von dem Tag der offenen Tür Anfang Juni, an dem der neue Einsatzleitwagen in Dienst gestellt wurde und das 25-jährige Jubiläum des Gerätehauses in der Kasseler Straße gefeiert wurde.

Im Rahmen dieser Feier wurde den Gästen ein Umfangreiches Programm geboten. Von einer Übungsanlage für das Löschen mit einem Feuerlöscher, der Kinderbetreuung durch die Jugendfeuerwehr, die Verpflegung durch das Deutsche Rote Kreuz Zierenberg und zwei Einsatzübungen jeweils von der Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung.

Viele Gäste nutzten die Gelegenheit die Feuerwehrfahrzeuge ganz aus der Nähe zu betrachten und Kontakt mit den Feuerwehrleuten aufzunehmen.

 

Auch im vergangenen Jahr unterstützte der Verein wieder die Feuerwehr. So wurde durch den Verein ein Brechwerkzeug Namens Halligan-Tool angeschafft. Dieses Werkzeug ist ein vielseitiges Hilfsmittel und kann bei Brandeinsätzen, Notfalltüröffnungen und bei Verkehrsunfällen eingesetzt werden.

Die im Vorjahr beschaffte Wärmebildkamera konnte sich auch im vergangenen Jahr als hilfreiches Einsatzmittel beweisen. Zuletzt bei einem Schwelbrand, bei dem die Brandstelle dank der Wärmebildkamera ohne Aufbrechen der Wandverkleidung gefunden werden konnte.

 

Zudem ermöglichte der Verein den Besuch einer Brandsimulationsanlage in Brakel. Hierbei wurde er finanziell von der Stadt unterstützt. Die Atemschutzgeräteträger, die die Übungsanlage besuchten, konnten hier das Brandverhalten und verschiedene Löschtechniken beobachten, erlernen und trainieren.

Am Wochenende der Verbandstage der Feuerwehren des Wolfhager Landes waren auch die Zierenberger wieder Vertreten. Insbesondere der Festumzug am Sonntag wurde von vielen der Kameradinnen und Kameraden besucht.

Im Herbst fand im Gerätehaus das beliebte Oktoberfest statt. In bayrischer Tracht gekleidet fanden sich Jung und Alt in der festlich geschmückten Fahrzeughalle ein, um einen schönen Abend bei guter Musik und Maßkrug-Stemmen miteinander zu verbringen.

 

Wahlen:

Im Anschluss fanden Neuwahlen statt. Da Fabian Baumann von nun an das Amt des Wehrführers wahrnimmt war das Amt des 2. Vorsitzenden neu zu besetzen. Als Nachfolger fand sich Jannik Weber, der zuvor das Amt des Schriftführers begleitete.

Dieses Amt wiederum nimmt ab sofort Frank Weber wahr.

 

Ehrungen:

25 Jahre nach ihrem Eintritt in den Verein konnten Birgit Zadach und Karsten Feuring für die Unterstützung des Vereins seit nunmehr einem Viertel Jahrhundert geehrt werden. Karsten Feuring wurde zusätzlich durch den Verband der Freiwilligen Feuerwehren des Wolfhager Landes e.V. für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.

 

(von links): Frank Dittmar (1. Vorsitzender), Birgit Zadach, Karsten Feuring und Jannik Weber (2. Vorsitzender)

 

 

 


Einsatzabteilung

Bericht des Wehrführers:

Am vergangenen Wochenende fand die Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung der Feuerwehr Zierenberg - Kernstadt statt.

 

Zu Beginn berichtete Wehrführer Karsten Feuring von dem vergangenen Jahr. In 2018 war die Feuerwehr Zierenberg bei 58 Einsätzen gefordert, was einem deutlichen Anstieg zum Vorjahr (damals 39 Einsätze) entspricht. Die Zahl der Einsätze teilt sich auf in einen Brandsicherheitsdienst, einen Fehlalarm, 20 Brandeinsätze und 36 Einsätze zur technischen Hilfeleistung. Darunter waren zwei Großbrände, mehrere Kleinbrände, ein Verkehrsunfall und auch drei Notarztzubringer.

eine hohe Zahl der Einsätze wurde durch das Orkantief Friederike im Januar 2018 ausgelöst, so waren auch im weiteren Verlauf des Jahres noch umgestürzte Bäume zu verzeichnen.

Die gesamten Einsatzstunden beliefen sich auf 1.356 Stunden.

 

In 2018 konnten zwei Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr, sowie ein Seiteneinsteiger in die Feuerwehr aufgenommen werden, sodass die Feuerwehr Zierenberg nun 58 Mitglieder, darunter elf Frauen, zählt.

 

Die Ausbildungsstunden belaufen sich auf 3.702. Sie setzen sich zusammen aus den wöchentlichen Übungsdiensten, sowie den gemeinsamen Übungsdiensten des Katastrophenschutzzuges und weiteren Übungsdiensten an den Wochenenden. Des Weiteren durchlief jeder Atemschutzgeräteträger die Übungsstrecke in Kassel und ein Großteil der Geräteträger konnte sich in einer Brandsimulationsanlage weiterbilden. Die Kosten für die Brandsimulationsanlage teilten sich der Verein der Feuerwehr und die Stadt Zierenberg.

 

Durch die Beschaffung des Einsatzleitwagens und durch den neuen Zierenberg-Tunnel waren weitere Zusatzdienste notwendig.

Weitere 1.182 Stunden leisteten insgesamt 37 Lehrgangsteilnehmer bei den verschiedensten Feuerwehrlehrgängen. Die Lehrgänge sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung und bieten die Möglichkeit sich für Bereiche zu spezialisieren und weiterzubilden.

 

Wahlen:

Nach 10 Jahren Amtszeit stand Karsten Feuring für das Amt des Wehrführers nicht mehr zur Verfügung. Auch sein Stellvertreter Jan Strube stand nicht zur Wiederwahl zur Verfügung.

Die Nachfolge treten Fabian Baumann als Wehrführer und Dominik Liehr als sein Stellvertreter an.

 

(von links): stellv. Wehrführer Dominik Liehr, Wehrführer Fabian Baumann, Wehrführer a.D. Karsten Feuring und stellv. Wehrführer a.D. Jan Strube.

 

 

 

Ernennungen und Beförderungen:

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Max Heidenreich, Malte Heidrich und Nils Schweinsberg durch den Stadtbrandinspektor Matthias Brandau zum Feuerwehrmannanwärter ernannt.

 

Folgende Kameradinnen und Kameraden wurden durch den Stadtbrandinspektor befördert:

zum Feuerwehrmann: Milan Czermak und Philipp Ulott

zur Feuerwehrfrau: Nathalie Dittmar, Vivien Sohl und Sabrina Wendt

zum Oberfeuerwehrmann: Niklas Schnitzer und Philip Schweinsberg

zum Hauptfeuerwehrmann: Kevin Klaus, Florian Kirchner, Niko Lohs und Lukas Ruckdäschel

zum Löschmeister: Jannik Weber

und zum Oberlöschmeister: Dominik Liehr und Christian Pfeiffer

 

Stadtbrandinspektor Matthias Brandau (von links) mit den Ernannten und Beförderten der Feuerwehr Zierenberg während der Jahreshauptversammlung.

 

 

 


Jugendfeuerwehr

Jugendwart Christian Pfeiffer berichtete im Anschluss von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr.

 

Die Nachwuchs Feuerwehrfrauen und -männer leisteten in 2018 990 Stunden in 52 Übungsdiensten. Neben den allgemeinen wöchentlichen Übungsdiensten, die zum Teil aus feuerwehrtechnischem Unterricht und zum anderen aus Spiel und Spaß bestehen, führten die Jugendlichen auch eine Einsatzübung gemeinsam mit der Einsatzabteilung durch. Hierbei konnten die aktiven Einsatzkräfte den Nachwuchs kennen lernen und die Jugendlichen erhielten einen Einblick in eine einsatznahe Lage.

 

Begonnen hatte das Jahr aber mit der jährlichen Weihnachtsbaumsammelaktion gefolgt von den Knotenwettkämpfen auf Stadt- und Verbandsebene sowie der Jugendsammelwoche.

Ende März engagierte sich die Jugendfeuerwehr für die Natur und kontrollierte die Nistkästen am Roten Ufer auf Beschädigungen, tauschte einige der Nistkästen aus und reinigte die anderen.

Kurze Zeit später konnte ein zweiter Rollwagen der Jugendfeuerwehr in den Dienst aufgenommen werden. Dieser bietet Platz für all die technische Ausrüstung, die für die Vorbereitung auf die Knotenwettkämpfe benötigt wird. Somit sind alle Teile jederzeit schnell greifbar und der Wagen kann sicher auf dem Gerätewagen der Feuerwehr verlastet werden, um zum Beispiel das Gerät an den Ort des Wettkampfes zu transportieren.

 

Der Sommer war geprägt von dem Besuch bei den Kameraden der Feuerwehr Midlum an der Nordsee. Bei schönstem Wetter wurden viele Tagesfahrten unternommen, sodass sich die Mitglieder beider Jugendfeuerwehren kennen lernen konnten und die bereits seit 38 Jahren bestehende Partnerschaft aufrechterhalten wird.

 

Im Herbst stellten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis. Die Abnahmen der Jugendflammen Stufen 1 bis 3 sowie der Leistungsspange standen vor der Tür.

Nach Wochen der intensiven Vorbereitung konnten alle angetretenen Jugendlichen ihr Ziel erreichen. Die Jugendflamme 1 wurde zweimal und die Jugendflamme 2 wurde siebenmal erreicht. Die Leistungsspange wurde von zwei Jugendlichen mit einer gemeinsamen Mannschaft aus Zierenberg, Oberelsungen und Oelshausen als beste Mannschaft des Landkreises Kassel erreicht.